
Shapewear sitzt eng, um dein weiches Bindegewebe umzuformen und so deine Silhouette zu optimieren. “Je enger, desto besser”, denken viele da. Das ist allerdings ein Trugschluss, denn statt zu einem besseren figurformenden Effekt führt das meist zu unangenehmem Druck - und im schlimmsten Fall zu Beschwerden.
Warum genau du deine Shapewear auf keinen Fall eine Nummer kleiner wählen solltest und woher du weißt, dass sie richtig sitzt, erfährst du hier.
Wie funktioniert Shapewear?
Die Hauptaufgabe von Shapewear ist es, deine Problemzonen zu kaschieren und deine Vorzüge hervorzuheben. Dafür hat sie speziell eingestrickte Zonen an den entsprechenden Stellen – beispielsweise an der Taille, am Bauch oder dem Po.
Wie stark der figurformende Effekt ausfällt, bestimmt die Stärke dieser Zonen. Wir bezeichnen diese als Stützkraft und teilen sie von leicht (1-1,5) bis ultra stark (5) ein. Weil die entsprechenden Zonen strategisch platziert und bi-elastisch sind, wirst du auch bei einer hohen Stärke nicht unangenehm eingeschnürt.
Während die Stützkraft den figurformenden Effekt bestimmt – also genau das, was du dir wünschst - bringt die Wahl einer zu kleinen Konfektionsgröße nur Nachteile mit sich:
Der wichtigste Punkt ist aber: Zu enge Kleidung kann unter Umständen ungesund für dich sein. Da bildet Shapewear ebenso wenig eine Ausnahme wie jedes andere Kleidungsstück.
Durch zu starken Druck kann sie so zu Bauchschmerzen oder Kreislaufproblemen führen oder aber zu Hautirritationen durch zu viel Reibung.
Damit, Shapewear eine Nummer kleiner zu wählen, tust du dir daher keinen Gefallen – du möchtest schließlich deinen Mitmenschen den Atem rauben und nicht dir.
Zunächst: Mach dir keine Sorgen, Shapewear ist nicht ungesund, wenn du sie richtig trägst. Und auch wenn du versehentlich die falsche Größe wählst, wird dein Körper dir sofort signalisieren, dass etwas nicht passt – du musst nur auf ihn hören.
Grundsätzlich fährst du aber gut damit, Shapewear in deiner gewohnten Kleidergröße zu wählen. Liegst du zwischen zwei Konfektionen, wähle besser die größere.
Mehr Tipps, um die richtige Shapewear für dich zu finden und wie du sie nach deinen Bedürfnissen anpasst, findest du im Größen-Guide für Shapewear: So sitzt sie richtig!
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Zu kleine Shapewear drückt das Gewebe an den falschen Stellen. Dadurch entsteht das Gegenteil des gewünschten Effekts und das, was du kaschieren möchtest, wird hervorgedrückt. Darüber hinaus kann der Stoff dann in die Haut einschneiden und viel zu eng sitzen.
Nein, denn der Effekt entsteht durch die Stützkraft. Was dein Bindegewebe umformt, sind spezielle Zonen, die sich vom Rest des Stoffs unterscheiden. Je fester diese sind, desto mehr sieht man den Effekt. Diese Zonen werden aber nicht durch eine kleine Größe fester, sondern ausschließlich durch die festgelegte Stützkraft (bei uns gibt es 1-5, 5 ist dabei die stärkste).
Ja, deshalb ist es so wichtig, dass du auf deinen Körper hörst. Denn wenn die Shapewear so fest sitzt, dass sie zu Durchblutungs- oder Verdauungsproblemen führt, Nerven abklemmt oder Muskeln verspannt, spürst du das schon, bevor es bedenklich wird.
Merke: Shapewear darf eng sitzen, aber nicht einengen. Du musst normal atmen können und auch im Sitzen nicht unangenehm eingeschnürt fühlen. Sobald etwas unangenehm ist oder sogar wehtut, solltest du die Shapewear ausziehen. Mit der passenden Größe ist das eigentlich immer gegeben – selbst mit hoher Stützkraft.